Der Zustand des "lernenden Unternehmens" muß in Zeiten, in denen das
Wissen zum vierten Produktionsfaktor geworden ist, in den des "wissenden Unternehmens"
übergehen. Die Quelle des Wissens, der einzelne Mensch, und das Wissen selbst
sind das einzige nicht ersetzbare Kapital eines Unternehmens. Die Neubewertung
von geistigen Kenntnissen als Renaissance der Human Resources hat durch die Möglichkeiten
der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien massive Unterstützung
erfahren. In der Wissensgesellschaft ist der Mensch zum entscheidenden
Impulsgeber vor die Technik gestellt.
Die rasanten informationstechnologischen
Entwicklungen drängen einerseits nach permanenten Qualifizierungsmaßnahmen,
andererseits steckt in ihr ein enormes Rationalisierungspotential, mit
dessen Ausschöpfung die Markstellung gesichert und Vorsprung gegenüber
der Konkurrenz erzielt werden kann.
Zu Recht steht also die Forderung
nach Kenntnissen und Fähigkeiten im Umgang mit der EDV im Mittelpunkt anzustrebender
Zusatz- und/oder Schlüsselqualifikationen, denn im Wissen und Können
der Mitarbeiter liegt das eigentliche Potential eines Unternehmens.